Wie kann Betreuung so gestaltet werden, dass sie Menschen mit einer Demenz stärkt, statt ihnen Aufgaben abzunehmen und damit noch vorhandene Fähigkeiten abzubauen? Genau dieser Frage widmete sich unsere zweitägige Fortbildung „Fördernde und aktivierende Alltagsgestaltung“ im Januar. Der Kurs fand in Kooperation mit der Kath. Landfrauenbewegung (KLFB) und der AOK statt, die auch die Kurskosten übernahm. Das Angebot richtete sich an unsere engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeitenden sowie an pflegende Angehörige.

Über zwei Samstage hinweg – jeweils sieben intensive Stunden – arbeiteten 20 Teilnehmende aus der Region von Ihringen bis St. Märgen gemeinsam daran, den Alltag von Menschen mit Demenz besser zu verstehen und sinnvoll zu begleiten. Unter der fachkundigen Leitung von Dozentin Frau Elfriede Marino wurden Grundlagen vermittelt, praktische Methoden ausprobiert und viele persönliche Erfahrungen ausgetauscht.

Die Fortbildung war geprägt von einer sehr praxisnahen Ausrichtung, lebendigem Austausch und vielen konkreten Beispielen aus dem Betreuungsalltag. Die Teilnehmenden nahmen frische Anregungen, ein vertieftes Verständnis und wertvolle praktische Fähigkeiten für den Umgang mit Menschen mit Demenz mit nach Hause.

Im Mittelpunkt stand die Erkenntnis: Eine Betreuung, die an Gewohntes anknüpft, vertraute Tätigkeiten ermöglicht und Menschen in ihrem Tun unterstützt, stärkt Lebensqualität und Selbstwirksamkeit.

Wir danken unseren Ehrenamtlichen für ihr Engagement und gratulieren zum erfolgreich abgeschlossenen Kurs.